Wenn meine Welt zerbricht

Sonntag, 15. Januar 2017

Wenn meine Welt zerbricht
Und ich benommen aus einem zerbrochenen Traum erwache
Völlig verloren in den offenen Meeren
Ohne Aussicht auf rettendes Land

Mein ganzes Leben hielt ich meinen Atem an
Rannte gegen die Sandkörner der Zeit an
Ging unter und tauchte wieder auf
Bis ich nicht mehr atmen konnte

Wenn alles, was du versuchst, schief geht
Wenn nichts, was du sagst, gehört wird
Und es niemanden kümmert, dass du verletzt bist
Du einfach nichts mehr bist, völlig verloren

Ich gehe unter und niemand kann mich retten
Ich faule innerlich und sterbe ab
Alles frisst sich in meine Seele
Und tötet mich Stück für Stück

Ich kann mich selbst nicht glücklich sein lassen
Ich zerstöre meine Träume wie Seifenblasen
Mein Leben fließt an mir vorbei
Und füllt mich mit schwarzem Pech

Ich ertrinke, ich ersticke
Ich schreie und niemand hört mich
Ich sehe mich scheitern
Und lass es von vorne herein sein

Lass es sein zu träumen
Lass es sein zu atmen
Lass es sein zu leben
Lass es sein zu sein

Kommentare:

  1. Wow, ein sehr schönes, melancholisches Gedicht. <3 Da konnte ich mich richtig hineinversetzen und ich habe Gänsehaut gekriegt :)

    Liebste Grüße
    Myna

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    1. Vielen Dank dir, so ein schönes Lob <3

      Liebste Grüße,
      Vivka

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