Exit - Live Escape Game (MadHouse)

Dienstag, 25. Oktober 2016

Man hat ja schon öfter davon gehört, aber noch nie gemacht und gerade mich als leidenschaftlicher Let´s play-Gucker hat das Thema schon des öfteren gereizt und an meinem Geburtstag war es dann endlich so weit, die Tore zum Live Escape Game haben sich geöffnet.

Das Spiel:
EXIT®, das ultimative Live Escape Game in Berlin bietet Euch ein ganz besonderes Teamerlebnis. EXIT® hat ein Computerspiel in die reale Welt übertragen. Taucht ein in eine Welt voller Rätsel und Geheimnisse. Nur im Team könnt Ihr unsere Missionen bewerkstelligen und entkommen. Dafür habt Ihr maximal 66 Minuten Zeit. 6 liebevoll eingerichtete Missionen warten auf Euch, gemeistert zu werden.

Dazu gibt es verschiedene Missionen, die man natürlich alle mal ausprobieren sollte, aber für unser erstes Mal haben wir uns für die Mission "Madhouse" entschieden. Es gab zunächst die Warnung, dass niemand unter Klaustrophobie leiden sollte und ja, sollte man nicht! Zwar nur an einer Stelle, aber wenn man dort nicht schnell genug die richtige Stelle findet, kann das für Menschen mit dieser Zwangsstörung sehr ungemütlich werden!

Madhouse;
Eure Gruppe wacht in einer verlassenen Nervenheilanstalt auf. Das Letzte, an das Ihr euch erinnern könnt, ist ein Trip durch Berlin.
Auf der Suche nach dem Ausgang stellt sich heraus, dass ein Verrückter euch nach dem Leben trachtet. Ein Wettlauf gegen die Zeit und um das eigene Überleben entbrennt.
Wird eurer Gruppe in den nächsten 66 Minuten die Flucht gelingen oder wird der Wahnsinn euch verschlucken?

Am Anfang meldet ihr euch einfach an, nachdem ihr natürlich vorher eure Mission via Internet gebucht habt, ich verlinke euch am Ende sämtliche Seien dazu und dann geht es zunächst noch einmal zur Toilette und ihr könnt alle eure Sachen wegschließen. Es wird nicht deutlich darauf hingewiesen, aber ich denke es ist klar, dass Dinge wie Handys, Taschenlampen, ect nichts in den Missionsräumen zu suchen haben. Danach folgt die Einsatzbesprechung, das heißt es gibt allgemeine Hinweise zur Sicherheit, welche Schlösser es im Spiel gibt und wie sie geöffnet werden können. Natürlich darf man dann noch Fragen stellen und dann geht es auch schon los ... versuche zu entkommen!

Die Teams können aus bis zu 8 Spieler bestehen, ich würde euch ab raten, nicht die volle Anzahl auszureizen. Wir waren bei der Mission 5 Spieler und das ist ideal! Mit mehr Spielern ist es einfach zu eng und zu überlaufen in den engen Räumen und bei weniger könnte es mit den Rätseln schwierig werden, denn jeder kann in jedem Moment den richtigen Anreiz zur richtigen Lösung geben! Die Rätsel sind schwierig, aber machbar. Umso erstaunter hat mich, dass wohl nicht mall 50% das Level schaffen und zwischen 10-15 Hinweise vom Gamemaster benötigen um alles zu lösen. Wir haben es knapp unterhalb einer Stunde geschafft und nur zwei Hinweise gebraucht, wobei wir bei einem einfach nur blind waren. Aber wirklich blind!
Die Länge der Spielstrecke ist relativ kurz, aber man ist gut beschäftigt in den Räumen und muss wirklich jede Fläche ausnutzen. Suchen, kombinieren und manchmal einfach nur Glück haben. Einen Taschenrechner gab es zum Beispiel und ein Hilfebuch zum Schachspielen.

Man kann neben den normalen Missionen auch gegeneinander spielen, das heißt, dass zwei Teams in identisch aufgebauten Räumen gegeneinander antreten und das bessere Team möge gewinnen. In Begleitung Erwachsener kann man ab 10 Jahren teilnehmen, nur die Mission Madhouse ist erst ab 16 Jahren freigegeben. Zudem kann man die Spiele in deutsch und in englisch spielen! Die Preise richten sich nach den Spielmodus und nach der Teilnehmerzeit. Ich habe für das Single Modus-Spiel und fünf Personen 99 €uro bezahlt. Aber es war so toll, das tat mir echt nicht weh!

Ich kann es euch nur empfehlen! Es macht tierisch Spaß, ist spannend und die Zeit vergeht wie im Flug. Meine Freunde und ich werden auf jeden Fall noch die anderen Missionen ablaufen und auch wenn es teuer ist, es lohnt sich absolut!

PS: Ich habe leider keine Bilder für euch, denn in den Räumen hat man andere Gedanken im Kopf als Bilder zu machen und auch wenn es am Ende ein Gruppenbild gibt, möchte ich dieses nicht hier posten, um die Privatsphäre meine Freunde zu beachten. Aber schaut bei den folgenden Links vorbei, da seht ihr auf jeden Fall genug Eindrücke um euch ein Bild zu machen!

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Kommentare:

  1. Hallo nochmal :)

    in den Ferien haben wir so etwas auch gemacht. Ich fand das richtig genial und bin total darin aufgegangen. Bei uns lief es allerdings ein bisschen anders ab, aber das ist ja von Veranstalter zu Veranstalter verschieden. Bei uns war es nur ein einziger Raum, der ein ganz normales Zimmer war. Also mit Fenster zur Straße, die man auch öffnen konnte. Für meine klaustrophobische Mutter also überhaupt kein Problem :)

    Mit den Hinweisen lief es bei uns auch anders.
    Worin ich mit dir übereinstimme ist die Personenzahl. Wir waren zu viert, was ich als gute Größe empfunden habe. Fünf gehen sicher auch gut, wenn man Spaß daran hat und gut kombinieren kann, gehen auch drei. Aber mehr als fünf finde ich auch schwierig. Man konnte bei uns zwar viele Rätsel zeitgleich machen und musste dann später die Ergebnisse kombinieren, aber das würde mir dann zu chaotisch werden :D

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    1. Huhu,

      ja ich denke, da kommt es auf das ausgewählte Spiel darauf an und auf den Veranstalter, da ist es jeweils passend aufgebaut =)
      Bei uns war das klaustrophobische Problem eher so ein dunkler längerer Durchgang, ca 60cm breit und wenn man nicht schnell genug heraus gefunden hat wie man die Tür aufbekommt, kann es da schon schwierig werden, aber auf sowas wird ja vorher glücklicherweise immer hingewiesen =)

      Ja neee, also mehr als fünf Leute und weniger als vier, würde ich bei mir eher ausschließen, das passt so schon perfekt ^^
      Wir machen im November oder Dezember nochmal ne Runde in einem größeren Center von denen, ich bin gespannt =D

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